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Der Ruf des Hirschen

06.07.2009

Vor 60 Jahren wurde im Wald noch überwiegend von Hand gearbeitet und mit Pferden Holz gerückt. Heute stehen den Menschen hoch mechanisierte Verfahren zur Verfügung, die die schwere Arbeit erleichtern.

Der sensible Umgang mit der Natur steht bei der Entwicklung solcher Verfahren im Vordergrund - und professionell ausgebildete Arbeitskräfte sind unabdingbare Voraussetzung für eine moderne, umweltschonende Forstwirtschaft.

Das Forstliche Bildungszentrum besteht seit 1949, also seit 60 Jahren, gegründet im münsterländischen Rinkerode und seit 1953 in Neheim. Über die verschiedenen Facetten des Forstwesens konnten sich am Sonntag beim "Tag der offenen Tür" des Forstlichen Bildungszentrums für Waldarbeit und Forsttechnik (früher Waldarbeitsschule), Alter Holzweg, mehr als 2500 Besucher aus ganz NRW und darüber hinaus überzeugen, die vom Leiter des Bildungszentrums, Forstdirektor Thilo Wagner, begrüßt wurden. Zwischen 10 und 17 Uhr wurden auf dem weiträumigen Gelände zahlreiche Vorführungen und Aktionen, teils zum Mitmachen, angeboten. Ein besonderes Highlight war die 6. NRW-Waldarbeitsmeisterschaft, bei der 28 Wettkämpfer aus ganz Deutschland am Start waren.

Nach dem Startschuss durch Bürgermeister Hans-Josef Vogel mussten die Teilnehmer fünf praxisnahe Disziplinen - Zielfällung, Kettenwechsel, Kombinations- und Präzisionsschnitt sowie Wett-Entasten - durchlaufen und dabei sowohl Schnelligkeit als auch Arbeitsqualität und -sicherheit unter Beweis stellen. Sieger wurde der 26-jährige Forstwirt Felix Naumann aus Wuppertal, gefolgt von den Gebrüdern Frank und René Brands.

Den Wettbewerb der Gäste (aus der ganzen Bundesrepublik) wurde Dirk Schmidt aus Bayern, der damit Sieger des Gesamtturniers wurde. In der Juniorenwertung siegte André Brands.

Zum abwechslungsreichen Programm zählten unter anderem Waldarbeit in schwindelnder Höhe, Besucher-Wettsägen, Forstmaschinensimulatoren, Kranbedienung am mechanischen Simulator, Aufarbeitung und Versteigerung von Brennholz, Netzwerk Wald und Holz, eine Präsentation "Virtueller Wald", Pferde im Wald, Bogenschießen und eine Ausstellung über historische Werkzeuge, und, und und ...

Anwesend war auch der zweifache Deutsche Meister im Hirschrufen, Tasso Wolzenburg aus Bad Laasphe, der auch schon Europameisterschaften teilgenommen hat, und der auch sein Können, "Schnitzen mit der Motorsäge" demonstrierte.

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