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Landesprojekte stärken Arnsberg als forstwirtschaftliches Zentrum

20.11.2008

Die Stadt Arnsberg profitiert vom "Pakt für Forst und Holz NRW".

Die Landesregierung hatte über den "Pakt für Forst und Holz" Projektvorschläge gesucht, die für die Holzwirtschaft von besonderer Priorität sind. Die besten sechs Projekte schlug Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg heute in Neheim bei der Abschlussveranstaltung zum "Pakt für Forst und Holz" zur Förderung vor. Darunter befinden sich drei, die für die südwestfälische Region und eines sogar direkt für Arnsberg von besonderer Bedeutung ist.

Im Arnsberger Stadtteil Neheim wird das Fortbildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik profitieren. Dort ist das Projekt "Virtueller Wald" angesiedelt. In diesem Projekt werden moderne Verfahren für ein landesweites Waldinformationssystem entwickelt. Ziel ist die effiziente technische Produktion in der Waldwirtschaft, um zielgerichtet Rohstoffe zu mobilisieren und für die Holzwirtschaft bereit zu stellen. Für Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel ist das eine Stärkung, "von der die Stadt als forstwirtschaftliches Zentrum stark profitieren wird." Über die Stadtgrenzen hinaus sind noch die Projekte zur "Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Sägewerks- und Holzbauindustrie in Südwestfalen" und "zur solaren Holztrocknung" von Bedeutung für die Region Südwestfalen. Landesweit könnten alle "sechs Projektvorschläge für die weitere Entwicklung der Holz- und Forstwirtschaft besonders wichtig sein", so Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg. "Sie helfen Arbeitsplätze zu sichern und bieten Innovationen in den Bereichen Klimaschutz, Energiegewinnung und umweltgerechte Entwicklung."

Am Aufruf hatten zwölf Projektträger teilgenommen. Für die Auswahl der Projekte wurde die Innovationsfähigkeit in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit sowie Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Chancengleichheit und umweltgerechter Entwicklung bewertet. Zudem war wichtig, welche Auswirkungen die Projekte auf die Wertschöpfungsketten der Unternehmen in der Holzwirtschaft sowie auf die Struktur und Organisation des Netzwerks (Cluster) Forst und Holz haben. Die ausgewählten Projektträger können jetzt Förderanträge stellen, um Anfang nächsten Jahres mit der weiteren Planung und Umsetzung beginnen zu können.

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