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Landesbetrieb Wald und Holz NRW gut für Klimawandel aufgestellt

30.07.2009

Schlüsselrolle für zukunftsfähigen Waldbau und die Erhaltung seltener Baum- und Straucharten

"Die Arbeit der Schwerpunktaufgabe 'Waldbau / Beratungsstelle für Forstvermehrungsgut' ist mir besonders wichtig, weil hier landespolitisch zentrale Themen wie "Klimawandel und Auswirkungen auf den Wald", "Erhaltung der Biodiversität", "waldbauliche Grundlagen für die Umsetzung der Biomassestrategie des Landes Nordrhein-Westfalen" bearbeitet werden", so der Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums, Dr. Alexander Schink, am Donnerstag, 30. Juli, anlässlich seines Besuchs im Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald des Landesbetriebs Wald und Holz NRW. Zusammen mit dem Leiter des Landesbetriebs, Frank-Dietmar Richter, besichtigte er die Räumlichkeiten der Schwerpunktaufgabe "Waldbau / Beratungsstelle für Forstvermehrungsgut" (ehemalige 'Forstgenbank'), deren Leitung seit kurzem mit Dr. Bertram Leder besetzt ist.

Um die Wälder nach "Kyrill" in Zeiten des Klimawandels fachgerecht aufforsten zu können, soll der diesjährige enorme Samenanhang ("Mast") an einheimischen Bäumen für die Anpflanzung der nächsten Waldgenerationen und zur natürlichen Verjüngung der Wälder genutzt werden. Die Beratungsstelle hat Herkunftsempfehlungen für die Wiederanpflanzung erarbeitet und gleich nach dem Sturm ein Wiederbewaldungskonzept vorgelegt.

Die Fachleute in Arnsberg vergeben landesweit Zertifikate für Baumbestände oder einzelne Bäume und Sträucher mit hervorragenden Eigenschaften; Laboruntersuchungen geben Waldbesitzern die Gewissheit über die genetische Qualität ihrer Bestände.

Staatssekretär Dr. Schink: "Im Rahmen des Sonderprogramms Kyrill hat die Landesregierung für die Wiederaufforstung rund 50 Millionen Euro bereitgestellt. Ich bin sicher, dass das Geld für die Anlage zukunftsfähiger Wälder gut angelegt ist."
Frank-Dietmar Richter: "Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW wendet aufgrund ihrer enormen Bedeutung für die Erhaltung der natürlichen Vielfalt seltener Baum- und Straucharten und die Beratung der Waldbesitzer und Baumschulen pro Jahr circa 1,5 Millionen Euro auf."

Die Fachleute der landesweiten Schwerpunktaufgabe koordinieren die Forstsaatguternte im Land. Das Jahr 2009 wird als außergewöhnliches Mastjahr in die Forstgeschichte eingehen. Nicht nur Eichen und Buchen zeigen üppigen Fruchtansatz, auch die Nadelhölzer hängen voller Zapfen. Staatssekretär Dr. Schink gab unter den berühmten "Stemeler Douglasien" den Startschuss für die in diesen Tagen beginnende Zapfenernte.

LANDESBETRIEB WALD UND HOLZ NRW
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