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Mit Birken und Eschen "Vorwald" pflanzen

09.10.2007

Birken, Eberesche und Aspe sollen nach dem Orkan Kyrill bei der Wiederaufforstung mithelfen, empfiehlt der Landesbetrieb Wald und Holz.

Nach dem Orkan Kyrill und vor der Wiederbewaldung schlägt jetzt vielerorts die Stunde der so genannten Pionierbaumarten. Nicht auf jeder Kahlfläche muss sofort die Pflanzhacke geschwungen werden. Durch die vom Wind oder von Vögeln verbreiteten Samen besiedeln Baumarten wie Birke, Eberesche, Zitterpappel oder Weide die Windwurfflächen nicht nur frühzeitig, sondern wirken darüber hinaus als dienende Entwicklungshelfer für die empfindlicheren Wirtschaftsbaumarten Eiche, Buche, Fichte oder Douglasie. Was den holzwirtschaftlichen Nutzen angeht, haben diese allerdings deutlich mehr zu bieten als die weichholzigen und robusten Pioniere. Ihre ausgeprägte Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungsextremen und ihr schnelles Wachstum lassen schon nach wenigen Jahren erste Vorwälder entstehen, eine ausreichende Zahl von Samenbäumen vorausgesetzt.

Der lockere Kronenschirm der Vorwälder bietet neben waldästhetischen und ökologischen Vorteilen auch wirtschaftliche Perspektiven in mehrerlei Hinsicht. Durch den Schatten werden für die Wiederbewaldung störende Pflanzen wie Brombeere, Adlerfarn oder Gras im Wachstum gebremst und starke Fröste oder die Sonneneinstrahlung in ihrer Wirkung gemindert. Nach einigen Jahren können dann die anspruchsvolleren und empfindlichen Wirtschaftsbaumarten im Schutz des Vorwaldes gepflanzt werden. Das fördert die Qualität, senkt sowohl Pflanz- als auch Pflegekosten und entzerrt die aktuell hohe Nachfrage nach Pflanzmaterial. Wenn Samenbäume fehlen oder die Entwicklung beschleunigt werden soll, können Vorwaldbaumarten auch gepflanzt werden.

Die umfangreichen Empfehlungen können Sie hier (pdf, 4,7 MB) herunter laden.
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