Zum Inhalt der Seite Zur Hauptnavigation Zur Unternavigation Themenportale Zu weiteren Navigationspunkten Zur Suche

Ein ganz spezieller Baum

24.07.2009

"Das Wunder von Arnsberg" ist das Sahnehäubchen auf dem diesjährigen Kunstsommer.

Die Vorpremiere gestern fiel ins Wasser - für die Premiere des "regnenden Baumes" am 1. August hoffen Künstler "IEPE" und die Macher des Kunstsommers auf Sonnenschein, damit "Das Wunder von Arnsberg" ins rechte (Rampen)licht rückt. Die Kunstaktion mit dem anspruchsvollen Titel ist das Werk des aus Rotterdam stammenden, seit zwölf Jahren in Berlin lebenden Event-Künstlers Iepe Rubingh. Dass er - samt Sponsoren und Helfern - buchstäblich im Regen stand, als sein Wunderbaum am Freitagmorgen erstmals regnete, lähmte die positive Energie des Niederländers nicht im Geringsten: Launig plauderte er über sein Werk und dessen neuesten Standort: ab 1. August wird der Alte Markt zur Kulisse für seine Kunstaktion "Das Wunder (diesmal) von Arnsberg". "Alle Gewerke der Stadt waren im Einsatz, um den Baum zu bauen", freut sich "IEPE" über das große Engagement der Beteiligten, genannt seien an dieser Stelle vor allem die Azubis des Sponsors RWE: Eduard Schreider, Benedict Gleie, Thomas Hoffmann, Christoph Rech und Martin Skopp. Zweieinhalb Wochen lang verwandelten sie nach Anleitung des Künstlers den Baum in das Wunder... Dieses gestaltet sich simpel und eindrucksvoll zugleich: Auf einem markanten Platz beginnt es aus einem Baum spontan und wundersam zu regnen. Ein solches Ereignis konnte bereits 2002 in Berlin - auf dem Hacke'schen Markt - und 2005 in Singapur bewundert werden. Die Technik bleibt das Geheimnis des Wundermachers - Naturfreunden sei jedoch versichert: Der Kastanienbaum am Alten Markt wird Ende September wieder in seinen Urzustand versetzt und bleibt völlig unversehrt. Kein "permanentes Wunder" also, erklärt Iepe Rubingh, der es "äußerst spannend" findet, in einer Kleinstadt wie Arnsberg zu arbeiten. Zur Eröffnung am 1. August will der 34-Jährige sich "auf Sauerländisch" bedanken - und ein Vertreter der Kirche wird über den Baum und seine wundersamen Wendungen sprechen. Denn der regnende Baum ist eine stark poetische Arbeit: "Setzt sie sich doch mit der säkularisierten Alltagssicht und der Wissenschaftsgläubigkeit auf der einen Seite und der Suche nach Naturverbundenheit oder gar dem Hunger nach Spiritualität auf der anderen Seite auseinander", beschreiben die Kunstsommer-Organisatoren die "Botschaft" der wundersamen Kastanie. Der Zugang zum Kunstwerk sei spielend leicht: Der Betrachter bemerkt den (künstlichen) Regen zunächst flüchtig, - vorausgesetzt, der Sommer spielt mit... - muss dann aber einen genaueren Blick riskieren: Ein auf den ersten Blick ganz "normaler" Baum wird zur "Baummutation"; wie kann es sonst sein, dass ein Baum regnet? Ganz einfach - ein Wunder eben.

/p> "Iepe Rubingh hat mit dem 'Wunder von Arnsberg' ein Kunstwerk geschaffen, das ohne viel Worte generationsübergreifend und von Menschen aller Kulturen und Religionen verstanden wird", sind sich Kunstverein Arnsberg und städtisches Kulturbüro sicher, allen Kunstsommer-BesucherInnen etwas ganz Spezielles bieten zu können.

"Das Wunder von Arnsberg"ist zu bewundern vom 1. August bis zum 20. September am Alten Markt 19, unterhalb des Maximilianbrunnens; offizielle Einweihung: 1. August, 17 Uhr.

WESTFALENPOST
24. Juli 2009
15.12.2016
Das Forstamt Oberes Sauerland lädt zu einer Veranstaltung am Dienstag, 17. Januar 2017 ein.
12.07.2016
Bunter Familienmarkt am Sonntag, 04.09.2016, 11-18 Uhr auf dem Neumarkt, Steinweg und Alter Markt in AltArnsberg
29.11.2016
Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit für die regionale und globale Nachhaltigkeit stellte die Tagung heraus. Über 100 TeilnehmerInnen stellten sich die Frage: ?Wie viel Nachhaltigkeit steckt in uns??.