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Landesbetrieb Wald und Holz: Offizielle Einführung des neuen Leiters

22.02.2008

Neue Aufgabe: Offizielle Einführung des neuen Leiters Frank-Dietmar Richter durch Minister Uhlenberg

Foto von Friedrich Terstesse, Eckhard Uhlenberg und Frank-Dietmar Richter (v.l.)
Friedrich Terstesse (Leiter Logistik- und Kommunikationszentrum), Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Frank-Dietmar Richter (Leiter Landesbetrieb) (v.l.)
Offiziell eingeführt in sein neues Amt als Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen wurde heute Frank-Dietmar Richter durch Umweltminister Eckhard Uhlenberg. "Die Bestellung von Frank-Dietmar Richter ist eine logische Konsequenz aus der Reorganisation des Landesbetriebes. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit", gab der Minister dem neuen Leiter mit auf den Weg. Richter war maßgeblich an der neuen Struktur der Forstverwaltung mit der zukünftigen Zentrale in Arnsberg, 16 Forstämtern sowie 300 Forstrevieren beteiligt und führt den Betrieb bereits seit Jahresbeginn.

Im Rahmen der Einführung des neuen Landesbetriebsleiters verabschiedete Minister Uhlenberg das Team des Logistik- und Kommunikationszentrums zur Sturmschadensbewältigung. Die Einrichtung wird Ende Februar nach 13 Monaten in Betrieb aufgelöst. Die verbliebenen Aufgaben gehen auf die neuen Regionalforstämter über. Wenige Tage nach dem Orkan Kyrill am 18. Januar 2007 hatte das Umweltministerium die Stabsstelle mit angeschlossenem Callcenter in den Räumen des Jugendwaldheims Obereimer geschaffen und an den Landesbetrieb Wald und Holz übergeben.

"Bei der Aufarbeitung der Kyrill-Sturmschäden war das Logistik- und Kommunikationszentrum eine große Hilfe. Es organisierte den Abtransport der Holzmassen sowie die Holzkonservierung und war eine große Unterstützung bei der Kommunikation und dem Wissenstransfer zwischen Waldbesitzern, Förstern und Unternehmen", bilanzierte Uhlenberg die Leistungen des Zentrums als Teil des Krisenmanagements der Landesregierung. "Die Erkenntnisse aus dem Krisenstab und aus der Arbeit des Kyrill-Zentrums werden wir für zukünftige Krisensituationen nutzen", erklärte der Minister.

Die regionale Sturmwurfaufarbeitung wurde durch angereiste Forstunternehmen schnell national, oft europäisch und durch die Holzexporte nach Übersee auch interkontinental. Nicht selten wurden Gespräche im Kyrill-Zentrum auf Englisch geführt. Auch die ersten Wochen im Callcenter waren geprägt vom allgemeinen Schockzustand der Betroffenen nach der für Nordrhein-Westfalen einmaligen Naturkatastrophe. Täglich gingen mehr als 200 Anrufe ein. Durch die Vermittlung von Ansprechpartnern und Spezialisten inner- und außerhalb der Forstverwaltung konnte vielen Anrufern bereits beim ersten Gespräch geholfen werden. Die konsequente und umfassende Information von Behörden, Verbänden, Politikern und den Medien über den Stand der Aufarbeitung und die Maßnahmen des Krisenmanagements bildete bis zuletzt einen Schwerpunkt des Zentrums.

In den ersten Monaten versuchte das Zentrum Forstunternehmen und insbesondere weitere LKW-, Schiff- und Bahnkapazitäten für die heimische Sturmschadensbewältigung zu organisieren. Denn die Holzlogistik war in den ersten Monaten ein wesentlicher Engpass. Zum letztendlichen Erfolg des Holztransportes auf der Schiene konnte das Zentrum durch intensive Gespräche mit Bahn-Logistikern und Streckenbetreibern maßgeblich beitragen. Bis heute sind etwa 2 Mio. cbm Kyrill-Holz über die Schiene ab-transportiert worden. Darüber hinaus begannen auch im Arnsberger Kyrill-Zentrum frühzeitig Planungen für die Anlage von Nass-, Trocken- und Folienlagern. Mehr als 1,6 Mio. cbm Kyrill-Holz sind sicher konserviert worden.

Heute ist das Sturmholz weitgehend aufgearbeitet, die Logistik- und Vermarktungsengpässe sind Geschichte und ein Programm zur waldbaulichen Zukunft der Kahlflächen ist aufgestellt. Bei der Wiederbewaldung, die das Land auch in den nächsten Jahren finanziell fördert, ist noch viel zu tun. Für das beendete Logistik- und Kommunikationszentrum zog auch Frank-Dietmar Richter eine positive Schlussbilanz: "Es ist gut, dass wir das Kyrill-Zentrum jetzt nicht mehr brauchen und die verbliebenen Aufgaben an die Regionalforstämter übergeben können. Die Arbeit hier ist getan."

LANDESBETRIEB WALD UND HOLZ NORDRHEIN-WESTFALEN
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