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Brandgefährliche Situation in den Kyrill-Wäldern

16.04.2007

Feuer kann schlimmere Folgen als Orkan und Käfer haben

Für die meisten Regionen Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst die Waldbrandstufe 4 bzw. 5 (hohe bzw. hohe Gefahr) bereits ausgerufen oder angekündigt. Förster berichten von trockener Bodenstreu mit dem alten Gras des Vorjahres und insbesondere auf den Sturmflächen mit vielen Ästen und Reisig. Das regenarme und windige Wetter der letzten Tage sorgt auch in diesem Frühjahr für eine große Brandgefahr in den noch kahlen Wäldern. Die üblichen Warnungen der Forstbehörde, wie der Hinweis auf das Rauchverbot im Wald vom 1. März bis 31. Oktober, das absolute Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe (bis 100 Meter) oder die Wirkung von Flaschen und Scherben als Brennglas sind zwar weitgehend bekannt. Im Frühjahr nach dem Orkan erhalten sie jedoch eine ganz besondere Bedeutung.

Die frühzeitige Information und Sensibilisierung der Bevölkerung spielt bei der Waldbrandverhütung die wichtigste Rolle. Der Hinweis richtet sich auch an Waldbesitzer, die Reisig auf den Sturmflächen verbrennen. So müssen u. a. Forstamt und Feuerwehrleitstelle vor dem Anzünden informiert, Abstandsauflagen eingehalten werden und eine Brandwache gewährleistet sein. Das Verbrennen von Schlagabraum ist möglichst zu vermeiden. Das Restmaterial sollte stattdessen gezielt energetisch verwertet werden. Dass auch Feuergefahren von Forstmaschinen ausgehen können, hat der Brand einer Schälmaschine bei Arnsberg-Hüsten gezeigt.

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