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Vorsichtig zurück in die Wälder

08.03.2007
Wie bereits angekündigt, wird das Waldbetretungsverbot teilweise aufgehoben. Stadtförster Peter Noseleit weist jedoch darauf hin, dass dies nur für die bereits vollständig geräumten und gekennzeichneten Waldwege gelte. Das Betreten der Waldbestände in den vom Orkan "Kyrill" betroffenen Gebieten sei dagegen weiterhin verboten.

Noch immer bestehe die Gefahr, machte Noseleit im Gespräch mit Vertretern des Arnsberger SGV deutlich, dass vom Sturm gelockerte Bäume umstürzen oder Stämme ins Rollen geraten. Deshalb dürften die gekennzeichneten Wege auf keinen Fall verlassen werden. Das Betreten des Waldes geschehe grundsäzlich auf eigene Gefahr.

Auch Veranstaltungen der SGV-Abteilung Arnsberg werden vom Waldbetretungsverbot in Mitleidenschaft gezogen. Die Wanderung "Frühlingserwachen im Alten Testament" am 18. März sollte von Arnsberg über die Jägerbänke und den Ochsenkopf nach Hellefeld führen. Sie entfällt aus den bekannten Gründen. Ebenso wie die Frühlingswanderung der Gymnastikgruppe am 24. März. Über die darauf folgenden Termine, teilte der SGV jetzt mit, werde noch entschieden.

Zur Freude der SGV-Mitglieder wurde die Hermann-Balkenohl-Hütte im Hellefelder Bachtal nicht beschädigt, ganz im Gegensatz zur Ehmsenschutzhütte oberhalb der Nonnenkuhle, die nach dem Sturm nur noch 40cm hoch ist. "Durch das Waldbetretungsverbot hat der Mensch gelernt, was der Wald für ihn wert ist", sagte Peter Noseleit.

Besonders für die Tourismusbranche ist die Waldsperrung ein großes Problem. Doch Noseleit sieht noch ein Weiteres: Viele Schaulustige gehen gerade nach dem Sturm in den Wald, um die Schäden zu fotografieren. Folge: Die Waldarbeiter werden bei ihren Aufräumarbeiten behindert, die Waldbesucher begeben sich unnötig in Gefahr.

Denn: Insgesamt wurden bei den Beseitigungen der Sturmschäden bis heute 193 Menschen verletzt, 17 davon schwer, bisher jedoch nur einer im Forstbezirk Arnsberg.

Als nächsten Schritt will sich Stadtförster Peter Noseleit mit Stadt, SGV und der Tourismusbranche zusammensetzen, um das weitere Vorgehen zu planen. Nähere Informationen zu den aktuell freigegebenen Wegen gibt das Logistik- und Kommunikationszentrum zur Sturmschadenbewältigung des Landesbetriebs Wald und Holz NRW unter Tel: 02931/96340 oder www.forst.nrw.de.

WESTFALENPOST
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