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Neue Waldarbeitsschule in Arnsberg

15.01.2007

Das Land investiert 4,6 Mio.in Neheim

Die "Waldarbeitsschule Nordrhein-Westfalen", die sich am Alten Holzweg in Neheim befindet, wird deutlich erweitert. Am vergangenen Freitag fand der 1. Spatenstich für ein 4,6 Mio. Euro teures Seminargebäude statt. Mit dem Neubau will die Waldarbeitsschule ihr Aus- und Weiterbildungsangebot erheblich vergrößern.

In der Neheimer Schule - sie die einzige Waldarbeitsschule in Nordrhein-Westfalen - werden alle 240 Forstwirt-Lehrlinge aus Nordrhein-Westfalen ausgebildet. Hinzukommen zum Beispiel Vorbereitungslehrgänge für die Forstwirt-Meisterprüfung. In dem Neubau, der Anfang 2008 fertig gestellt sein soll, befinden sich unter anderem vier Lehrsäle, 19 Internatszimmer, Werkhalle, Magazin und Lager. Der bisherige Verwaltungstrakt mit Seminarräumen und Übernachtungszimmern (70 Betten) bleibt erhalten.

Die alte Werkhalle wurde für den Neubau abgerissen - auch mussten dem Neubau drei, über 100 Jahre alte Eichen weichen. "Bautechnisch ging dies leider nicht anders, doch ich lade unseren Umweltminister Eckhard Uhlenberg jetzt schon zum 2. Spatenstich ein. Dann kann er eine neue Eiche bei der Einweihung des Neubaus pflanzen", meinte der Leiter der Waldarbeitsschule, Thilo Wagner. Wagner wies besonders auf die Massiv-Holzbauweise des Erd- und Obergeschosses hin. Denn der Baustoff Holz habe gegenüber Steinen keinen Kostennachteil. Zur Waldarbeitsschule passe auch gut, dass mit dem Neubau eine neue Holzhackschnitzelheizung entstehe, die Alt- und Neubau mit Wärme versorge.

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hob hervor, dass die Waldarbeitsschule gut zu der waldreichen Stadt Arnsberg passe. Hinzu komme, dass der Landesbetrieb "Wald und Holz" von Münster nach Arnsberg verlagert werde. "Arnsberg ist somit der zentrale Standort von Wald und Holz in NRW", meinte Uhlenberg. Gleichzeitig investiere das Land in die Bildung.

Letzteren Gedanken griff Bürgermeister Hans-Josef Vogel auf und bezeichnete die Investition des Landes als ein "Aufbruchsignal für den Bildungsstandort Arnsberg" und als einen wichtigen Beitrag für das Arnsberger Cluster "Wald und Holz".

Bauherr des Neubaus ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, dessen Geschäftsführer Ferdinand Tiggemann (Düsseldorf) die deutlich beschleunigten Realisierungszeiten bei Bauvorhaben herausstellte, die sich durch den BLB im Vergleich zu früheren Ämterstrukturen ergeben hätten. Dr. Armin Lövenich, der die für den Neubau zuständige Soester Niederlassung von BLB NRW leitet, berichtete, dass der Waldarbeitsschule demnächst weitere 2800 qm Mietfläche zur Verfügung stünden. Ohne die bereits abgerissene alte Werkhalle nutzt die Waldarbeitsschule bisher rund 3600 qm Mietfläche. Die Waldarbeitsschule NRW zahlt eine festgelegte Miete an den BLB NRW und der BLB NRW übernimmt im Gegenzug die Eigentümerfunktion für das Gebäude.
WESTFALENPOST (mas)
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