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Weihnachtsgeschenk gesucht?

06.12.2006

Hier der Buchtipp des Netzwerkes

Deckblatt des Buches
BÄUME - Die 72 größten und ältesten Bäume der Welt

Von Thomas Pakenham

216 Seiten mit 140 Farbfotos, 19 Stichen und 21 Illustrationen.

Format 25 x 29,7 cm.

Hardcover mit Schutzumschlag.

39,90 Euro
ISBN 3-88472-673-0

Die Beziehung der Menschen zu Bäumen ist einzigartig. Wir betrachten sie mit Ehrfurcht und Bewunderung, sie schenken uns Inspiration und Freundschaft. Thomas Pakenham hat sich von seiner persönlichen Leidenschaft für Bäume inspirieren lassen, vier Jahre lang den Erdball zu bereisen, um die eindrucksvollsten Bäume der Welt zu finden, sie zu fotografieren und ihre Geschichte aufzuschreiben. Er dokumentierte Bäume in den gemäßigten Zonen wie in Tropengebieten, in Wüsten und Dschungeln auf allen Kontinenten. Er kletterte todesmutig auf Eukalyptusbäume, zog durch die Kalahari, um die Baobabs auf Khubu Island zu besuchen, drehte seine Runden um einen angeblich lebensverlängernden Baumschrein in Japan und machte sich sogar strafbar, um einen riesigen Maori-Gott zu fotografieren.

Die Porträts der 72 beeindruckendsten Baumcharaktere, die Thomas Pakenham und sein Kollege, Stefan Kühn vom Deutschen Baumarchiv, getroffen und fotografiert haben, wurden in diesem Buch versammelt. Obwohl die Autoren über fundierte Fachkenntnisse verfügen, ist es weniger die botanische Klassifizierung als vielmehr die Persönlichkeit der Bäume selbst, die die Etappen der Reise bestimmt. So treffen wir auf Riesen und Zwerge, auf Methusalems und Geister, auf Heiligtümer und Baumdenkmäler.

Unter den Riesen ist General Sherman in der Sierra Nevada in Kalifornien mit 2.000 Tonnen der größte Baum der Welt, ja sogar das größte Lebewesen überhaupt. In Tule, Mexiko, wird die sagenhafte 58 Meter Umfang messende Montezuma-Zypresse von den Einwohnern respektvoll nur El Arbol, der Baum, genannt. Ihre Liebe für den Baum ging so weit, dass sie sogar Baumdoktoren aus dem fernen Europa einfliegen ließen, als der Baum durch Umwelteinflüsse zu sterben drohte. Einer Zapoteken-Legende nach war El Arbol im Auftrag des aztekischen Sturmgotts vor 1.400 Jahren für die Menschen von Tule gepflanzt worden. Dank der Rettungsaktion können sie auch heute noch die enorme Erscheinung des Baumes bewundern. Bonsais, die liebevoll gepäppelten japanischen Zwerge, beeindrucken kaum durch Masse, sondern durch ihre Anmut, aber auch durch ihr langes Leben - als hätte ihnen ihr genügsamer Wuchs Unsterblichkeit verliehen. Alte Bäume erinnern uns immer wieder daran, dass es auch noch ein anderes Zeitmaß als ein Menschenleben gibt, selbst wenn nicht alle wie Old Methuselah das wahrhaft biblische Alter von über 4.000 Jahren erreichen. Oft finden sich aber bemerkenswerte Bäume ganz in unserer Nähe: Eine urige Weißtanne wurde im Allgäu durch einen Wettbewerb wieder entdeckt, in Brandenburg hat sich eine der letzten europäischen Ulmen erhalten. Während in Österreich in über 2.000 Metern die Arven ihr bezauberndes Lied singen, grüßt im schweizerischen Haldi ein Bergahorn majestätisch den vorbeikommenden Wanderer.

Die äußerst unterhaltsamen Texte, die die 142 ausdrucksstarken Farbfotografien begleiten, bringen uns die Biographien und Charaktere dieser zum Teil legendären Bäume nahe. Die Begeisterung für die sturmerprobten Gesellen, die in jeder Zeile spürbar ist, wirkt so ansteckend, dass man sich selbst auf den Weg zu ihnen machen möchte.

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